
Wenn das Wetter krank macht
Gerade die Wetterkapriolen
dieses Sommers bereiten Menschen mit Wetterfühligkeit große Beschwerden. Als Ursache
wird der schwankende Luftdruck angenommen, der bei allen Menschen über das Vegetative
Nervensystem eine Anpassung erfordert. Bei wetterfühligen Menschen erfolgt diese
Anpassung mit vermehrten Symptomen wie Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel,
Kreislauf-und Konzentrationsstörungen sowie Gereiztheit, Müdigkeit und eben verminderter
Leistungsfähigkeit. Wetterfühligkeit wird nicht als Krankheit bezeichnet, sondern
sie stellt die verminderte Fähigkeit dar, mit den natürlichen Wetterveränderungen
fertig zu werden. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Wetterempfindlichkeit,
bei der sich bereits bestehende Erkrankungen durch die Veränderungen der Wetterlage
verstärken. Vermutet wird, dass durch unsere Stress-und Umwelt- Belastungen das
vegetative Nervensystem empfindlicher wird. Hierbei sind Menschen, die in der
Stadt wohnen weitaus mehr betroffen als die Bevölkerung auf dem Land. Zur Unterstützung
des Körpers und zur Verringerung der Beschwerden eignen sich vor allem Heilpflanzen.
Die ätherischen Öle der Melisse harmonisieren unser Nervensystem und können bereits
vorbeugend helfen. Als Tee oder Urtinktur eingenommen wirkt die Melisse gleichzeitig
auch ausgleichend bei Stress-Situationen. Schwindelgefühle vertreibt Ingwer durch
seine Kreislauf anregende Wirkung. Rosmarin morgens angewendet als Bad oder Duschlotion
lindert Benommenheit und Kopfschmerzen.
Schon eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr bei großer Hitze kann den Kreislauf unterstützen
und Kopfschmerzen vertreiben. Eine lauwarme Gemüsebrühe hilft bei akuten Beschwerden
besonders gut. Ausdauersport 3-4 mal pro Woche eine halbe Stunde in Kombination
mit Wechselduschen und regelmäßigen Entspannungsphasen stärkt unser Nervensystem.
Homöopathisch gibt es jede Menge Mittel, die nach den individuellen Beschwerden
ausgesucht werden und bestens zur unterstützenden Behandlung geeignet sind. Zum
Beispiel können Kopfschmerzen, die durch herannahenden Kaltfronten, Sturm oderr
Regen ausgelöst werden mit Rhus toxicodendron vertrieben werden. Wenn Sie kälteempfindlich
sind und durch plötzliche Abkühlung einen schweren Kopf bekommen, sollten Sie
dieses Mittel probieren. Silicea (Kieselsäure) wirkt am besten bei kaltfeuchtem
Wetter und drückenden Schmerzen vom Nacken bis in die Stirn. Es eignet sich besonders
für Menschen mit einem gestörten Wärmehaushalt, die zum Beispiel schnell kalte
Hände und Füße bekommen.
Inh. Heinrich BuddeWestenfelder Straße 16 44866 Bochum-Wattenscheid Tel.: (02327) 87756 Fax: (02327) 84305 info@loewenonline.de |
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