
Alzheimer durch Vitamin B12 Mangel?
Magenschmerzen und Sodbrennen sind Beschwerden, die in jedem Lebensalter auftreten können. Hervorgerufen werden sie z. B. durch eine schlechte Ernährung und einen hektischen Alltag oder durch die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln. Sogenannten Antazida und Säureblockern sind hervorragend geeignet, überschüssige Magensäure bei Magengeschwüren zu reduzieren und so eine Abheilung zu ermöglichen. Entwickelt wurden sie für eine kurzfristige Einnahme von 14 Tagen bis 3 Wochen. Doch seit Jahren sind Säureblocker wie Omeprazol oder Pantoprazol die am häufigsten verordneten Medikamente überhaupt und werden regelmäßig und dauerhaft angewendet. Obwohl diese Arzneistoffe seit ein paar Monaten rezeptfrei zu bekommen sind, ist ihre Einnahme ist nicht ohne Nebenwirkungen. Menschen, die beständig Säureblocker wegen saurem Aufstoßen oder Magengeschwüren einnehmen, laufen Gefahr einen Vitamin B 12 Mangel zu entwickeln. Durch die verminderte Entstehung der Magensäure, kann Vitamin B 12 nicht mehr aus Nahrungsmitteln freigesetzt werden.
Vor allem Menschen über 60 Jahre leiden nicht selten unter einer sogenannten Refluxösophagitis und nehmen beständig Säureblocker ein. Sie zeigen in aktuellen Studien sowieso schon eine um 40% erniedrigte Vitamin B12 und Folsäure-Versorgung, die sich unter der Einnahme der Säureblocker zu einem echten Mangel mit messbar höheren Homocystein-Spiegeln entwickelt. Homocystein ist eine Aminosäure, die in jedem von uns entsteht und von unserem Körper mit den Vitaminen B6, B12 und Folsäure entgiftet wird. Erhöhte Spiegel von Homocystein im Blut bringen nachweislich Blutgefäß-Schädigungen wie Arteriosklerose mit sich. Darüber hinaus steht ein hoher Homocysteinspiegel in direktem Zusammenhang mit der Entstehung von Demenz, Vergesslichkeit und einer Neigung zu Depressionen. Die zusätzliche Ergänzung von B-Vitaminen sollte bei Einnahme von Säureblockern dringend erfolgen, um degenerativen Erkrankungen sowie Schlaganfall und Herzinfarkt vorzubeugen.
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