
Paracetamol – Der Wolf im Schafspelz
Schmerzmittel sind nach wie vor die meist verkauften Medikamente in Deutschland.
Obwohl die Anwendung der vieler Schmerzmittel kein Rezept eines Arztes bedarf, sind Nebenwirkungen nicht auszuschließen. Besonders Kinder werden bei Schmerzen und Fieber häufig mit Paracetamol-Säften, -Zäpfchen oder auch Tabletten versorgt.
Doch es gibt immer mehr Hinweise, das das alt bewährte Schmerzmittel mehr Folgen hat, als bisher bekannt sind. Studien zeigen einen möglichen Zusammenhang zwischen Paracetamol und einem erhöhten Allergierisiko.
Im Jahr 1999 hatte eine Forschergruppe im US-amerikanischen Boston nachgewiesen, dass Kinder, die mit Paracetamol behandelt wurden, eine deutlich größere Asthmaneigung entwickelt hatten als Kinder, die zur Fiebersenkung den Wirkstoff Ibuprofen bekommen hatten. Auch das Risiko für allergischen Schnupfen und Hautausschläge war unter der Anwendung von Paracetamol besonders im ersten Lebensjahr massiv erhöht.
Außerdem beobachteten die Forscher, dass das Asthma-Risiko von der Höhe der Dosis abhing.
Weiterhin ist bekannt, dass eine Überdosierung von Paracetamol die häufigste Ursache für akutes Leberversagen ist. Dies hatte zur Folge, dass Paracetamol nur noch bis zu einer Packungsgröße von 20 Tabletten zu je 500 Milligramm ohne Rezept erhältlich ist. Höhere Menge unterliegen seit dem 1.April 2009 der Verschreibungspflicht. Dennoch kann es vor allem bei kleinen Kindern und Säuglingen zu Überdosierungen kommen, weshalb es dringend erforderlich ist, nach dem Körpergewicht des Kindes zu dosieren. Schulmedizinisch gibt es für Säuglingen und Kleinkinder als Alternative zu Paracetamol nur den Wirkstoff Ibuprofen. Dieser hat jedoch auch Nebenwirkungen vor allem im Magen-Darm-Bereich wie zum Beispiel Sodbrennen, Bauchschmerzen, Erbrechen, Übelkeit, Blähungen, Durchfall und Verstopfung. Naturheilkundlich kennt man jedoch hervorragende homöopathischen Alternativen in Form von Zäpfchen oder Globuli. Sehr bewährt haben sich in der Fieberanstiegsphase mit Schüttelfrost und extremen Kälte-Empfinden Aconitum Globuli. Bei hohem Fieber mit rotem Kopf und warmen Händen und Füßen wird Belladonna in homöopathischer Form eingesetzt. Bei Schmerzzuständen wie sie beim Zahnen auftreten hilft Chamomilla. Sicher wirken homöopathische Mittel am Besten, wenn sie passend zu den Symptomen ausgesucht werden. Dies erfordert eine gewisse Beobachtungsgabe der Eltern, die jedoch sehr schnell zu erlernen ist. Die schulmedizinischen Mittel sollten für schwerwiegende Fälle aufbewahrt werden und somit seltener angewendet werden.
Inh. Heinrich BuddeWestenfelder Straße 16 44866 Bochum-Wattenscheid Tel.: (02327) 87756 Fax: (02327) 84305 info@loewenonline.de |
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