
Osteoporose
ist sehr verbreitet
Bis zum 30.
Lebensjahr werden unsere Knochen aufgebaut, die Knochendichte erreicht dann ihren
Höhepunkt und nimmt in späteren Jahren automatisch wieder ab. Der Aufbau
der Knochen in der Kindheit und Jungend beeinflusst somit massiv die Entstehung
von Osteoporose im späteren Leben. Wenig Bewegung im Freien sowie Fastfood
und schlechte Ernährung über Jahre verhindert die Entstehung einer guten
Knochendichte. Durch die Veränderung der Hormone in den Wechseljahren sind
besonders Frauen betroffen, da die Abnahme der weiblichen Hormone einen geringeren
Einbau von Calcium in den Knochen zur Folge hat. Wer schon mit einer zu geringen
Knochendichte in die Wechseljahre kommt, muss dringend Vorsorge leisten und aktiv
gegen Osteoporose vorgehen.
Nach dem Klimakterium entwickeln 30% aller Frauen eine Osteoporose. Männer
sind ab dem 70. Lebensjahr genauso häufig betroffen. Die Abnahme der Knochendichte
geschieht meist lange Zeit völlig unbemerkt bis es zu Knochenbrüchen
der Wirbelkörper, des Oberschenkelhalses oder auch des Handgelenkes kommt.
Diese bedeuten vor allem für ältere Menschen eine hohe Belastung mit
Schmerzen und Bettlägerigkeit. Letztere bedingt Folgerkrankungen wie Lungenentzündung
oder auch eine Lungenembolie, an der Betroffene nicht selten versterben. Neben
einer Zufuhr von Vitamin D in der lichtarmen Zeit von Oktober bis Februar oder
auch länger, wenn man sich hauptsächlich in geschlossenen Räumen
aufhält, gehört zur Osteoporose-Vorbeugung eine gesunde ausgewogene
Ernährung.
Hierbei lohnt es sich den Säure-Basen-Haushalt zu beachten, der eine Übersäuerung
unseres Körpers durch die vermehrte Aufnahme von basischen Lebensmitteln
vorbeugt. Interessant ist auch, dass vor allem der Verzehr von tierischen Eiweißen
wie Quark, Käse, Milch, Joghurt den Körper übersäuert. Mit
Mineralien aus unseren Knochen kann unser Körper den sauren Überschuss
neutralisieren. Vermeintlich calciumreiche Lebensmittel führen so eher zu
einem erhöhten Calciumverbrauch, wo hingegen Mineralien aus Obst und Gemüse
sehr viel eher geeignet sind, den Mineralienhaushalt auszugleichen. Neben Calcium
ist vor allem auch Magnesium in unseren Knochen gespeichert und nimmt bei der
Vorsorge der Osteoporose einen ebenso hohen Stellenwert ein wie Calcium. Des weiteren
unterscheiden sich die am Markt befindlichen Calciumpräparate in ihrer Aufnahmefähigkeit
über unseren Darm erheblich. Mittlerweile ist bekannt, dass Calciumcitrat
am besten vom Darm in unseren Körper aufgenommen wird. Die meisten Osteoporosepräparate
enthalten jedoch kein Zitrat!
Hinzu kommt, dass die unkritische Verordnung von Fluoridgelen zur Zahnschmelzstärkung
und Kariesbekämpfung oftmals schon in früher Jugend einen Einbau von
Fluorid in die Knochen mit sich bringt. Fluoride machen den Knochen jedoch zu
fest und somit eher brüchiger als elastisch und stabil. Es gibt also zahlreiche
Faktoren, die sich auf unsere Knochendichte auswirken. Wir beraten Sie gerne!
Inh. Heinrich BuddeWestenfelder Straße 16 44866 Bochum-Wattenscheid Tel.: (02327) 87756 Fax: (02327) 84305 info@loewenonline.de |
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