
Die Nasennebenhöhlen-Entzündung
Im Winter schwächen Kälte und Nässe unseren Körper. Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und meist gönnt man sich im Alltag nicht die nötige Ruhe. Viren und Bakterien haben es jetzt besonders leicht, Erkrankungen auszulösen. Bei einer Nasennebenhöhlen-Infektion ist die Nase verstopft, ein allgemeines Unwohlgefühl sowie Kopf- und Gliederschmerzen sind an der Tagesordnung. Pochende Schmerzen über der Stirn, im Wangenbereich, oft auch von Zahnschmerzen begleitet, kommen hinzu. Sie werden besonders stark, wenn man sich bücken muss. Bei schweren Entzündungen kommen Fieber, Abgeschlagenheit aber auch starker Husten hinzu, welcher durch abgehenden Schleim in die Atemwege besonders die Nachtruhe stören kann, sowie bei lang anhaltendem Hustenreiz die Brustmuskeln schmerzen lässt und schwächt. Damit die sogenannte Sinusitis abklingen kann, müssen die Schleimhäute in der Nase abschwellen und die Entzündung muss eingedämmt werden. Sonst drohen die Beschwerden chronisch zu werden und dauern dann oftmals 2 bis 3 Monate. Da die Ursache dieser Infektion häufig auf Viren beruht, ist ein Antibiotikum meist sinnlos.
Gegen die Entzündung der Nasenschleimhaut hat sich die Anwendung der Früchte des Sauerdorns bewährt. Als anthroposophisches Arzneimittel wirken sie zusammenziehend und helfen so, den stark wässrigen Zustand der Schleimhäute zu beruhigen. Kombiniert mit homöopathischem Silber wird die Entzündung der Nasenschleimhaut beruhigt und kann abheilen. Eine Meerrettichsalbe äußerlich auf die schmerzenden Stirn- und Nebenhöhlen aufgetragen löst den festsitzenden Schleim. Die Salbe muss mit etwas Vorsicht angewendet werden, da sie nicht in die Augen kommen sollte. Da die Nasenschleimhaut eine enge Verwandtschaft zur Darmschleimhaut hat, können auch Mittel zur Darmsanierung in die Nase eingetropft werden, um dass Immunsystem an Ort und Stelle zu aktivieren. Erkrankte sollten viel trinken, um den festen Schleim besser verflüssigen zu können. Helfen diese Mittel nicht ausreichend, sollte ein Arzt hinzugezogen werden, um die Diagnose zu klären. Mir persönlich hat ein guter Heilpraktiker mit einer Nasenspülung sehr gut weitergeholfen. Homöopathische Arzneien gelangen über die Nase eingetropft direkt an Ort und Stelle. Ein sehr effektives Verfahren, da die Nebenhöhlen sonst sehr schlecht erreichbar sind. Außerdem helfen Bettruhe und viel Schlaf, da Betroffene im wahrsten Sinne des Wortes "die Nase voll haben".
Inh. Heinrich BuddeWestenfelder Straße 16 44866 Bochum-Wattenscheid Tel.: (02327) 87756 Fax: (02327) 84305 info@loewenonline.de |
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