
Medikamente sind Nährstoff-Räuber
Sicher sind Medikamente hilfreich und notwendig und bei vielen Erkrankungen ein wahrer Segen. Dennoch gibt es neben der eigentlichen Wirkung auch immer Nebenwirkungen. Besonders bei regelmäßiger und dauerhafter Einnahme wie zum Beispiel bei Präparaten gegen Epilepsie, Depressionen, Hormonen zur Verhütung, Säureblockern, Blutdruckmedikamenten oder Schmerzmitteln, entstehen über kurz oder lang Defizite im Bereich der Nährstoffe. Hierzu zählen lebensnotwendige Mineralien, Vitamine und Spurenelemente.
Vor allem ein Folsäuremangel gehört mittlerweile zu den häufigsten in Europa.
Folsäure ist ein B-Vitamin und kann nicht vom Körper gespeichert werden.
Täglich benötigen wie ca. 400 mikrogramm, um ausreichend versorgt zu sein.
Medikamente erhöhen oftmals nicht nur den Bedarf an Folsäure, sondern sie blockieren auch deren Aufnahme bzw. Umwandlung aus der Nahrung in die eigentliche Wirkform.
Vor allem Frauen, die hormonell verhüten, scheiden mehr Folsäure über die Niere aus und nehmen bedingt durch die Hormone weniger Folsäure aus der Nahrung auf.
Die Folgen sind Blässe, Vergesslichkeit, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit und depressive Verstimmungen. Bei täglicher Einnahme der „Pille“ ist es mehr als ratsam, B-Vitamine zusätzlich zuzuführen.
Unterbleibt die Zufuhr, ist außerdem mit dem Anstieg des Homocystein-Spiegels im Blut zu rechnen.
Ein erhöhter Homocystein-Spiegel ist maßgeblich an der Entstehung der Arteriosklerose, Osteoporose und Demenz beteiligt. Er spielt aber auch eine entscheidende Rolle bei Komplikationen in einer späteren Schwangerschaft. Eine B-Vitamin-Zufuhr ist auch für Menschen sinnvoll, die regelmäßig auf Antidepressiva angewiesen sind. Ein ausgeprägter Folsäure-Mangel kann sogar dazu führen, dass eine anti-depressive Therapie nicht wirkt. Doch auch bei der Zufuhr von B-Vitaminen muss beachtet werden, dass durch einen Gendefekt ca. 15% der Deutschen Folsäure nicht in die Form umwandeln können, die der Körper verwenden kann. Hier ist es ratsam, die bereits „gebrauchsfertige“ Form Metafolin zu ergänzen. Welche Nährstoffe in welcher Menge für Sie notwendig sind, erfahren Sie nicht im Internet, nicht im Discounter und nicht an der Tankstelle, sondern allein in gut informierten Apotheken, die auch Ihre Arzneimittel und deren Wirkungen kennen.
Inh. Heinrich BuddeWestenfelder Straße 16 44866 Bochum-Wattenscheid Tel.: (02327) 87756 Fax: (02327) 84305 info@loewenonline.de |
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