
Kopfschmerzen durch Magnesium-Mangel
Dass Magnesium bei Wadenkrämpfen hilft, ist allgemein bekannt. Doch der Antistress-Mineralstoff kann noch mehr. Es gibt kaum einen Vorgang in unserem Körper, an dem Magnesium nicht beteiligt ist. Leider produziert unser Körper Magnesium nicht selbst, so dass es täglich zugeführt werden muss. Symptome wie Kopfschmerzen, Migräne, erhöhte Stressempfindlichkeit, innere Unruhe oder Angst, nächtliche Muskelkrämpfe sowie Schlafstörungen, Bluthochdruck, Herzrasen, Kribbeln oder Taubheit in den Händen, Nackenverspannungen sowie kalte Füße können auf einen Magnesiummangel hinweisen. Als Hauptmagnesium-Lieferant gelten Vollkornprodukte wie Weizenkleie, Kürbis- und Sonnenblumenkerne sowie Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse. Vor allem beim Zubereiten von Gemüse ist es wichtig, dass Kochwasser nicht wegzuschütten, sondern weiterzuverwenden. Eine verminderte Aufnahme von Magnesium gibt es vor allem bei Magen-Darm-Erkrankungen mit chronischen Durchfällen und Vitamin D-Mangel. Medikamente, die bei Bluthochdruck Wasser aus dem Körper ausspülen sogenannte Diuretika, die "Pille" aber auch Kopfschmerz-Mittel fördern die vermehrte Magnesium-Ausscheidung.
Hinzu kommt, dass Schwangere, Stillende, Kinder und Sportler und stark unter Stress stehende Menschen einen erhöhten Bedarf an Magnesium haben. Hinzu kommt, dassMagnesium nur gut aufgenommen werden kann, wenn es in einem bestimmten Mengenverhältnis zu Calcium vorliegt. Die Nahrung sollte aus diesem Grunde nicht zu calciumreich sein! Milchprodukte, Wurst und Fleisch können häufiger mal gegen Brotauftsriche aus Sonnenblumen-Kernen und Mandelmilch ersetzt werden. Gerade bei der Behandlung der Osteoporose können die zugeführten Calciummengen die Aufnahme von Magnesium empfindlich stören. Unterstützen kann man die Magnesium-Aufnahme mit dem Schüßler-Salz Nr.7. Es öffnet sozusagen die Zellen des Körpers für die Aufnahme des zugeführten Mineralstoffs. Von der sogenanntn "heißen 7" spricht man, wenn 10 Tabletten dieses homöopathischen Schüßlersalzes in heißem Wasser aufgelöst und schluckweise getrunken werden. Es wirkt als Entspannungs-, Nerven- und Schmerzmittel. Eine weitere interessante Art der Magnesium-Zufuhr ist das Aufsprühen von Magnesium-Chlorid auf die Haut. Auf der Haut fühlt es sich an wie ein Öl, so dass es fälschlicherweise auch als Magnesiumöl bezeichnet wird. Magnesiumchlorid wird durch das Verdampfen von Meerwasser gewonnen und bleibt nach dem Entfernen des Natriumchlorids (Kochsalz) übrig.
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