Fersensporn

Es fühlt sich an wie ein Stein im Schuh oder als ob man auf eine Reißzwecke tritt. Die Schmerzen konzentrieren sich auf die Unterseite des Fersenbeins und treten besonders beim Gehen und Stehen auf. Permanente oder häufige hohe Spannungen der Sehnen, falsche Belastungen  ( Joggen, Wandern usw.)  führen zu winzigen Sehneneinrissen und zu Entzündungen. Ursachen dieser Überbelastung können sein: Starkes Übergewicht, ein Beruf, der langes Stehen erfordert, ein abgeflachtes Fußlängsgewölbe, längere Fehlbelastungen durch hartes Schuhwerk, falsche Lauftechnik oder unzureichendes Aufwärmen vor sportlichen Aktivitäten. Aber auch längeres Verharren in Zwangshaltungen, z.B. bei stundenlangen Autofahrten, erhöht das Risiko, an der Ferse einen Fersensporn zu entwickeln. Der Körper repariert die kleinen Rissstellen der Sehnen, indem er Kalk einlagert. So entsteht langsam aber sicher ein kleiner dornartiger knöcherner Auswuchs im Bereich der Ferse, der durch Drücken auf das umliegende Bindegewebe Schmerzen erzeugt.

Ist die Diagnose durch einen Arzt bestätigt wird das betroffene Gewebe durch eine Schuheinlage entlastet. Neben Möglichkeiten wie Stoßwellentherapie, Operationen, Kortison-Injektionen, physikalische Therapie oder Einlagen können einige homöopathische Arzneimittel beim Fersensporn unterstützend mit eingreifen. Sehr bewährt haben sich die Schüßlersalze 1, 2 und 11 sowie zur Schmerzbehandlung die Nr.3 genannt Ferrum phosphoricum, das ebenso wie die Nr.1 auch als Salbe eingesetzt wird. Morgens lässt man 6 Tabletten des Mineralsalzes Nr.1 im Mund zergehen und reibt die Füße mit der dazugehörenden Salbe ein. Mittags werden wieder 6 Tabletten des Mineralsalzes Nr. 2 unter der Zunge zergehen gelassen. Abends erfolgt die Anwendung von 6 Tabletten des Mineralsalzes Nr. 11 sowie die Einreibung der Salbe oder Lotion. Diese Behandlung erfolgt mindestens 6-8 Wochen. Fußbäder mit basischen Mineralzusätzen beschleunigen die Ausscheidung der Säuren und Schlacken über die Fußsohle und verhindern so, die voranschreitende Gewebeveränderung.

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