Enzyme gegen Entzündungen

Ob bei Erkältungen oder chronisch rheumatischen Beschwerden, Entzündungen werden durch die Zufuhr von Enzymen reguliert. Enzyme bestehen aus Aminosäuren und funktionieren in unserem Körper wie ein Katalysator. Sie wandeln biologische Stoffe um, ohne sich selbst zu verändern. Sie steuern alle lebenserhaltenden Prozesse in unserem Körper wie zum Beispiel die Wundheilung, die Vernichtung von Krankheitserregern, die Fließeigenschaft unseres Blutes, die Entgiftung über die Leber und die Aufspaltung unserer Nahrung – um nur einige Funktionen zu nennen. Für das reibungsfreie Funktionieren der Enzyme sind sogenannte Co-Faktoren wie zum Beispiel Vitamine notwendig. Unser Körper kann zwar Enzyme selbst herstellen, jedoch fehlen ihm durch unsere Ernährung bedingt, oft die notwendigen Bausteine. Biologisch angebaute Kost mit viel Obst und Gemüse, Kräutern und Keimlingen sind reich an Enzymen und Vitalstoffen. Fertige Enzym-Präparate werden heute aus der Bauchspeicheldrüse von Tieren gewonnen sowie aus Pflanzen, Bakterien und Pilzen. Sehr bekannt und bewährt haben sich auch rein pflanzliche Enzympräparate aus der Ananas und Papaya. Bei Entzündungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich sowie Sportverletzungen oder chronische Entzündungen bei Rheuma und Arthrose wirken sie regulierend auf das Immunsystem. Sie verbessern die Durchblutung und reduzieren die Entzündung.

Es gibt Enzyme jedoch auch in flüssiger Form. Sie bestehen aus bereits fermentierten Früchten, Gemüsen und Nüssen, die über das aufwendige Verfahren der Kaskadenfermentation reich an Enzymen und Eiweißen auf pflanzlicher Basis sind. Die enthaltenden Enzym-Bausteine können von unserem Körper sofort verwendet werden. Entgiftungs- und Ausscheidungsprozesse werden unterstützt, so dass zu Beginn der Einnahme nur einen Teelöffel einnimmt und dann langsam auf 2 Esslöffel pro Tag steigert. Besonders Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes und Schilddrüsenüberfunktion sollten die Einnahme so beginnen. Die flüssigen Enzym-Regulate schmecken sauer und erinnern an Essig. Sie können auch in Wasser verdünnt eingenommen werden, sollten vor dem Runterschlucken jedoch immer etwas im Mund behalten werden. Auch die äußerliche Anwendung der Regulate bei Schuppenflechte, Neurodermitis, Herpes, Aphthen, Nagelbettentzündungen, Hämorrhoiden ist sehr bewährt. Sie werden 1:1 mit Wasser verdünnt und lindern allein durch Aufsprühen Juckreiz oder Schmerzen. Intensiver wirkt eine Kur mit Wattepads, die in das verdünnte Regulat eingetaucht werden. Sie werden zwischen die Zehe geklemmt und mit einem Paar bequemen Socken darüber bewirken sie über Nacht eine Anregung des Lymphflusses. Fußpilz- Infektionen können so unterstützend im Schlaf behandelt werden.

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