
Darmträgheit
Ein schlecht funktionierender
Darm ist ein idealer Nährboden für viele Krankheiten. Unter Stuhlverstopfung leiden
vor allem Menschen mit wenig Bewegung und falscher Ernährung, wodurch Wohlbefinden
und Lebensqualität erheblich beeinflusst werden. Eine gesunde Darmtätigkeit ist
entscheidend für unsere Gesundheit. Bitterstoffe wie sie in Radicchio, Endiviensalat
oder Chicorée vorkommen, regen Leber und Galle an, ausreichend Verdauungssäfte
zu produzieren. Leider werden diese Bitterstoffe aus unseren heutigen Nahrungsmitteln
oft weg gezüchtet, so dass es zu Verdauungsbeschwerden mit Darmträgheit, Übergewicht
und Stoffwechselkrankheiten kommen kann. Bitterstoffe aus Kräutern, Salaten oder
Gemüse helfen die Verdauung wieder in Schwung zu bringen. Ein bekanntes Hausmittel
ist schon seit Jahren der Schwedenbitter nach Maria Treben. Diese bekannte Kräuterfrau
aus Österreich hat jedoch nur die Verarbeitung der Kräuter bekannt gemacht. Den
Namen erhielt der Schwedenbitter von einem schwedischen Arzt, der ihn zur Gesunderhaltung
seiner Truppe im Dreißigjährigen Krieg verwendet hat. Die bittere Naturarznei
wird als Kräutermischung mit hochprozentigem Schnaps angesetzt und mindestens
14 Tage in Sonnen- oder Herdwärme warm gehalten. Anschließend werden die Kräuter
abgeseiht und die erhaltene Flüssigkeit kühl und dunkel gelagert.
Sie kann verdünnt mit Wasser oder Tee eingenommen werden und hilft nach den Angaben
des schwedischen Arztes innerlich bei Magenkrämpfen, fehlendem Appetit, Menstruationsbeschwerden,
rheumatischen Schmerzen, Darmträgheit und Schlafbeschwerden. Äußerlich kann die
Anwendung bei Gelenkschmerzen, Ohren- und Zahnschmerzen, Entzündungen, Wunden
und Hühneraugen hilfreich sein. Wichtig ist, dass die betroffenen Hautstellen
vor der Anwendung des Schwedenbitters mit einer gut fettenden Salbe behandelt
werden, um eine zu starke Hautreizung zu vermeiden. Außerdem kann so die färbende
Eigenschaft des Schwedenbitters reduziert werden. Watte oder Zellstoff wird mit
der verdünnten Essenz getränkt und aufgelegt und mit einem Tuch abgedeckt. Je
nach Empfindlichkeit der Haut kann der Umschlag mehrere Stunden aufliegen. Im
Anschluss wird die behandelte Stelle mit Kinderpuder behandelt oder gut eingecremt.
Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie natürlich zusätzlich eine Arzt
aufsuchen.
Inh. Heinrich BuddeWestenfelder Straße 16 44866 Bochum-Wattenscheid Tel.: (02327) 87756 Fax: (02327) 84305 info@loewenonline.de |
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