
Bauchkrämpfe,
Blähbauch und Verdauungsbeschwerden
belasten
nicht nur Urlauber in fremden Ländern sondern zunehmend auch Stressgeplagte.
Permanenter Stress erzeugt nicht nur Schlafstörungen, Unruhe und erhöhten
Blutdruck, er beeinflusst auch die Arbeit der Verdauungsdrüsen in unserem
Körper. Neben der Galle reagiert vor allem die Bauchspeicheldrüse sehr
empfindlich.
Beide Drüsen produzieren unter Stress zu wenig Verdauungssäfte, was
zur Folge hat, dass die aufgenommene Mahlzeit sich im Magen aufstaut. Der Blähbauch
ist ein typisches Zeichen. Es bilden sich Blähungen, die die Bauchregion
oftmals stark anschwellen lassen. Betroffene fühlen sich unwohl, stoßen
häufig auf und leiden unter starken Schmerzen, wenn die Winde nicht abgehen.
Oftmals stauen sich die Winde im Darm und drücken auf das Herz. Kreislaufbeschwerden,
Schwindel bis hin zur Ohnmacht können auftreten und werden als Römhild-Syndrom
bezeichnet.
Die Beschwerden treten auch nach einer Entfernung der Gallenblase auf Grund von
Koliken auf. Die Gallensäfte werden zwar weiterhin in der Leber produziert,
aber sie können nicht mehr gesammelt werden. Nach einem Essen reicht die
produzierte Gallenflüssigkeit nicht aus, um den Speisebrei zu emulgieren
und somit die Verdauungsarbeit zu leisten. Neben einer sinnvollen Entspannungstechnik
zur Stressbewältigung gibt es Heilpflanzen, die eine effektive Linderung
der Beschwerden bringen. Der javanische Gelbwurz regt die Produktion der Bauchspeicheldrüse
und Galle an. Vor dem Essen in Form von Kapseln eingenommen, wird der Verdauungstrakt
auf die bevorstehende Mahlzeit vorbereitet.
Dies wird von Bitterstoffen aus den Pflanzen Enzian, Wermut, Tormentillenwurzel
sowie Angelikawurzel unterstützt. Die Extrakte dieser Pflanzen werden in
Tropfenform angeboten und ähnlich einem Kräuterlikör vor oder auch
nach dem Essen eingenommen. Besonders bewährt haben sich Tabletten aus der
Galgantwurzel bei dem Römhild-Syndrom. Diese Entdeckung geht schon auf Hildegard
von Bingen zurück und besitzt bis heute ihre Gültigkeit.
Treten dennoch Beschwerden auf sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.
Ausserdem ist es ratsam eine Stuhluntersuchung auf Pilze durchzuführen und
sich auf Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten untersuchen zu lassen.
Ihre Apotheke berät Sie!
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